Die Wirkung von Hormonen in unserem Körper

Was Hormone in unserem Körper bewirken

 

Hormone sind kleinste Eiweißstoffe in unserem Körper, die eine Reihe von Funktionen ausüben. Ohne Hormone wäre z.B. unser Gemütszustand nicht von Höhen und Tiefen begleitet. Hormone können uns glücklich oder auch traurig machen. Auch das Sexualleben wird von Hormonen beeinflusst.

Das, was den Mann männlich macht, sind bekanntermaßen ein markantes Aussehen, eine tiefere Stimme oder der Bartwuchs. Dies alles wird von Hormon Testosteron gesteuert. Auch die Muskelmasse wird mit Hilfe dieses Hormons gebildet. Besonders Bodybuilder nehmen zusätzlich von diesem Hormon, um ihre Muskeln weiter auszubauen. Und die Tatsache, dass sie dies im

Erwachsenenalter tun, zeigt auch, dass Hormone auch jenseits der Pubertät seine Wirkung entfaltet.

 

Männer haben vom Testosteron mehr als Frauen und dies ist auch der Grund, warum Frauen eben anders sind als Männer. Bei Frauen kommt das Hormon Östrogen deutlich häufiger vor. Dieser Stoff ist verantwortlich für typische weibliche Außenmerkmale. Bei einem Ungleichgewicht kann es auch vorkommen, dass Männer mehr Östrogen aufweisen, was dann zur Bildung von z.B. Männerbusen bzw. Gynäkomastie führen kann.

 

Hormone als Regulator

Hormone sind Regulatoren unseres Körpers. In Kooperation mit unserem Nervensystem werden Organe oder Körperfunktionen gesteuert. Insgesamt können über 30 Hormone im menschlichen Körper festgestellt werden. Orte, wo diese produziert werden, sind Hormondrüsen, die beispielsweise in der Schilddrüse vorkommen.

 

Ein Hormon ist auch das Adrenalin. Mit diesem Stoff wird erhöhte Aufmerksamkeit erzeugt, was z.B. in einer Gefahrensituation lebensnotwendig sein kann. Dieses Hormon wird dann ausgeschüttet, wenn wir mit unseren fünf Sinnen eine Situation wahrnehmen, die als gefährlich eingestuft wird. Dabei ist es nicht wichtig, ob diese Meldung tatsächlich richtig ist oder nicht. Entscheidend für die Hormonausschüttung ist nur die Wahrnehmung dessen. Interessanterweise kann man dies auch durch bloße Gedankengänge hervorrufen. Negative Gedanken können also schon ein Grund genug sein, warum wir uns schlecht fühlen. Die Ausschüttung von entsprechenden Hormon wäre die Wirkung von negativen Gedanken.

 

Bevor jemand in Depressionen verfällt, kann er dies durch eigenes Handeln schon stark reduzieren. Sportliche Betätigung oder auch gesunde Ernährung können wesentlich zu einem höheren Serotoninspiegel führen, welcher einen entscheidenden Einfluss auf unser Gemütszustand ausübt.

 

Drogen als Hormonersatz

Der Grund, warum Menschen Drogen zu sich nehmen, ist der Glückszustand, den sie erleben. Die Einnahme verursacht ähnliche Wirkungen wie das Hormon Dopamin, welches Glücksgefühle entfaltet. Da diese Drogen in ihrem Aufbau diesem Hormon ähneln, kann diese Wirkung entstehen.

Das Problem bei der Sache ist aber, dass anders als bei der natürlichen Erzeugung die Drogen die Lagerung des Dopamins verhindern und somit ein Dauerzustand des Glücks erzeugt wird. Das natürliche Gleichgewicht ist daher gestört, was dazu führt, dass der Körper immer wieder von diesem künstlichen Kick will. Wird dies nicht gestillt, treten die bekannten Entzugserscheinungen auf. Besonders gefährlich ist die Einnahme von Drogen im Jugendalter. Denn dann kann die Hormonhaushaltsstörung zu bleibenden Störungen führen.

Nicht zu verkennen ist auch die Wirkung von legalen Drogen. Denn auch hier arbeitet der Wirkmechanismus auf derselben Weise. Eine zu starke Zuführung dieser Stoffe kann ähnliche Entzugserscheinung hervorrufen, falls eine Deckung mit diesen Mitteln nicht vorliegen sollte.

 

 

 

 

Wie funktioniert der Blutkreislauf?

Wie funktioniert der Blutkreislauf?

 

Was wären Menschen ohne Blut? Einfach ausgedrückt: Nicht lebensfähig. Dies ist nicht verwunderlich, da das Blut eines der wichtigsten Aufgaben im menschlichen Körper erfüllt. Denn ohne Blut könnten unsere Organe nicht mit Sauerstoff und Nährstoffen aus der Nahrung versorgt werden. All das macht unser Blut. Es ist also der Transporteur von lebensnotwendigen Stoffen. Die Zirkulation des Bluts übernimmt dabei unser Herz. Mit der Hilfe dieses Organs gelangt das Blut in alle Ecken unseren Körpers, durch Arterien, Venen oder Kapillaren fließt unser Blut durch unseren gesamten Körper.

 

Das Blut besteht dabei aus Blutzellen, die fest sind und Hämatokrit genannt werden, und Blutplasma, welche den flüssigen Anteil ausmacht. Beide Bestandteile kommen zu ungefähr gleich hohen Anteilen vor. Man kann in der Regel von 75 ml Blut pro kg Körpergewicht ausgehen, was bedeuten würde, dass ein 80kg schwerer Mann 6 Liter Blut besitzt.

 

Das Hämatokrit besteht aus den drei Bestandteilen:

 

  1. Weiße Blutkörperchen
  2. Rote Blutkörperchen
  3. Blutplättchen

 

Den Sauerstoff transportieren die roten Blutkörperchen. Sie sind auch die am häufigsten vorkommende Zellform. Der hohe Eisengehalt des Farbstoffes Hämoglobin verleiht diesen Blutkörperchen die rote Farbe.

Die weißen Blutkörperchen, die auch Leukozyten genannt werden, sind am geringsten anzutreffen, erfüllen aber wesentliche Funktionen der Immunabwehr im Körper.

Die Blutplättchen kommen am zweithäufigsten vor und erfüllen dabei die Aufgabe der Blutungsstillung.

 

Hauptsächlich aus Wasser besteht das Blutplasma. Darin enthalten sind Proteine, die für Immunabwehr und Stofftransporte zuständig sind.

 

Das Blut ist aber nicht nur zuständig für den Sauerstoff- und Kohlendioxidtransport. Es werden auch Immunabwehrfunktionen erfüllt und Nährstoffe sowie Abbauprodukte transportiert. Für eine ausgeglichene Körperwärme sorgt auch das Blut. Auch der Säure-Base-Haushalt wird vom Blut überwacht.

 

Wie der Körperkreislauf funktioniert

Die linke Herzhälfte übt dabei eine wesentliche Funktion aus. Das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge wird in die Aorta gepumpt, dann gelangt es in die Arterien und von dort zu den Arteriolen. Schließlich kommt es zum Austausch von Stoffen und Gasen in den Kapillaren. Wird der Sauerstoff abgegeben, wird Kohlendioxid aufgenommen. Mit diesem Gas gelangt das Blut über die Venen wieder zurück zum Herz. Dort angekommen wird es zur rechten Vorkammer und von diesem zur rechten Herzkammer geführt.

 

Von dieser rechten Seite aus gelangt das Blut in den Lungenkreislauf. Hier wird das Blut in die Lungenarterie gepumpt. Von den Arterien aus fließt es zu den Kapillaren der Lunge, wo es letzten Endes das Kohlendioxid abgibt und wieder neuen Sauerstoff aufnimmt. Mit dieser neuen Lebensnahrung gelangt es wieder zurück zur linken Herzhälfte und Kreislauf beginnt wieder von vorn.